EW45 Preisstrategien für Coaches

In der heutigen Podcastepisode widme ich mich einem wichtigen Thema, der Preiskalkulation für Coaches und zeige dir 5 Faktoren, die für deine Preiskalkulation wichtig sind.

„Kann ich meine Preise anheben“

„Das kann sich ja niemand leisten“

„Das können sich meine bisherigen Kunden ja gar nicht leisten“ etc.

Du erfährst:

  • Warum du mit niedrigen Preisen deinen Kunden entwertest
  • Wie du deine Kalkulation für ein Jahr im voraus anstellst
  • Warum günstige Preise deinem Expertenstatus schaden und
  • Warum du deine Dienstleistung in ein längerfristiges Beratungangebot verwandeln solltest

 

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Katharina Stefanic
6 Comments
  • Liebe Katharina,

    es fühlt sich gerade an, als hättest du diesen Potcast genau für mich gemacht. Jetzt „rattern“ die Zahnräder im Kopf. Besonders darüber, nicht für die Klienten zu entscheiden, ob und was sie sich leisten können.

    Vielen Dank für diesen tollen Podcast.

    Herzliche Grüße
    Sabine

    September 7, 2015
    • Katharina Boersch

      Liebe Sabine!
      Vielen herzlichen Dank für deine Worte, das freut mich natürlich sehr!
      Schön, dich inspiriert und zum Nachdenken gebracht zu haben,
      viel Erfolg!
      Herzliche Grüße
      Katharina

      November 4, 2015
  • Liebe Katharina,

    ich bin gerade erst auf dein Business und deinen Podcast aufmerksam geworden, habe mir diese Folge als erstes angehört und kann nur sagen: sehr sehr hilfreich! Vielen Dank für die Inspiration – der Podcast kam für mich genau zur richtigen Zeit, weil ich gerade mein Coaching-Business gestartet habe und beim Thema Preisfindung noch sehr unsicher bin.
    Nachdem ich fleißig mitgeschrieben und deine Tipps nochmal Revue passieren lassen habe, sind mir aber noch einige Fragen eingefallen, die ich hier jetzt einfach mal in die Runde werfe:

    Zum Thema kostenlose Schnupperstunde: Dein Argument, dass der Kunde denkt „das kann ja dann nix wert sein“ kann ich gut nachvollziehen, gerade wenn es um ein längeres Gespräch geht, wo wirklich eine Anamnese der Situation erfolgt. Ich meine aber im weiteren Verlauf des Podcasts gehört zu haben, dass ein kostenloses Kennenlern-Gespräch schon geht (ich finde die Stelle leider nicht mehr…) Ich habe auch schon daran gedacht, den Klienten ein 15- bis 20-minütiges Vorgespräch anzubieten, einfach um sich persönlich kennenzulernen, ein bisschen zu schauen ob die Chemie stimmt, nochmal zu klären wie das Coaching abläuft und grundlegende Fragen zum Coaching an sich zu beantworten (z.B. auch ob erst mal eine Einzelstunde oder gleich ein Paket). Das würde ich dann schon kostenlos anbieten. Was meinst du dazu?
    Eine andere Möglichkeit, die ich schon hier und da gesehen habe, ist für die erste (richtige) Stunde eine „Geld-zurück-Garantie“ anzubieten. Da denke ich aber auch, dass es beim Kunden wieder den Eindruck erweckt „Die ist sich nicht sicher, ob ihr Angebot was taugt“. Dann gibt es aber wiederum Leute die eine 110% Geld-zurück-Garantie anbieten… Wo ich wiederum denke „Die müssen sich ja wirklich sein, dass ihr Produkt gut ist“. Und dann schafft so eine Garantie natürlich beim Kunden auch ein gewisses Vertrauen und senkt die Hemmschwelle für die Investition. Deswegen finde ich diese Idee gar nicht so schlecht. Oder fällt dir etwas ein, was dagegen spricht?

    Das andere Thema ist, darüber nachzudenken, ob der Kunde sich das Coaching überhaupt leisten kann… Ich bin vollkommen d’accord mit dir, dass ich gegenüber einem einzelnen Kunden nicht vorab für ihn entscheiden sollte, ob er sich das leisten kann/will. Aber wenn ich meine ganze Zielgruppe betrachte? Meine Situation ist Folgende: Ich biete Coaching speziell für junge Menschen (Studenten, Berufsanfänger) an und denke häufig darüber nach, dass diese Leute einfach wirklich nicht so viel Geld haben wie jemand, der Mitte 40 ist und fest im Leben steht. Und mein Business-Instinkt sagt mir, dass ich generell schon darauf achten sollte, in welcher finanziellen Situation meine Zielgruppe ist und mein Angebot ein wenig darauf abstimmen sollte. Oder mache ich da gerade einen Denkfehler?

    Anyway, wie du siehst, hat mich die Folge sehr zum Nachdenken angeregt und das finde ich wirklich toll. Habe selten so einen umfassenden Beitrag zu dem Thema gehört/gelesen – daher nochmal vielen Dank!

    Beste Grüße, Steffi

    September 8, 2015
    • Katharina Boersch

      Liebe Steffi, Wow! Ich danke dir von Herzen für deine Wertschätzung und freue mich sehr, dich inspiriert und dir geholfen zu haben 😉 Zu deinen Fragen: Ein Kennenlerngespräch ist auf jeden Fall zu empfehlen, so können beide Seiten die Stimmigkeit überprüfen, der Kunde ob dein Angebot für ihn passt und der Coach, ob er dem Kunden bei der Lösung wirklich helfen kann. Der Gedanke „was nix kostest, ist nix wert“ war auf Einstiegsangebote bezogen, in denen zB noch eine Stunde dazugeschenkt wird. Deine Zielgruppe kann sich dich leisten und wird es auch tun, wenn der empfundene Wert, den du durch deine Beratung schaffst (das Ergebnis) höher ist als der tatsächliche Preis. Herzliche Grüße Katharina

      September 8, 2015
  • Peter K

    Den Podcast finde ich interessant!
    Ich rechne und erstelle in der Industrie Business Cases und kümmere mich auch um die Preisgestaltung.

    Grundsätzlich funktioniert das gar nicht so anders.

    Das im Podcast beschriebene Vorgehen, von einem Jahresumsatz auszugehen und damit den nötigen Preis zu berechen, ist eigentlich ein „cost plus“, meint Kosten plus Marge. Wenn man damit aber über dem Marktpreis liegt, wird es schwierig. Natürlich kann der Marktpreis für ein einzigartiges Produkt, wie erläutert, höher sein.

    Warum ich aber eigentlich schreibe ist Folgendes:

    Im Beitrag werden vergangene Kosten von Ausbildung etc. als Faktor für den Preis genannt. Das sehe ich anders. Es handelt sich um „sunk cost“, also Kosten in der Vergangenheit, die die heutige Entscheidung nicht beeinflussen dürfen. Meine heutige Entscheidung, die Preisgestaltung, kann nämlich nur die Zukunft beeinflussen. Oder anders gesagt: was immer ich entscheide, die Kosten der Vergangenheit kann ich nicht zurückbekommen. Es ist menschlich zu sagen „ich habe soviel investiert, nun muss ich weitermachen“. In der Finanzwirtschaft ist man da rationaler und sagt: „Schlechtem Geld nicht auch noch Gutes hinterherwerfen“.

    November 16, 2015

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