Gegen das Verzetteln! 3 Schritte 2 Fragen

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Gegen das Verzetteln!

Weißt Du wen ich vor mir sehe, wenn ich höre „da hat sich jemand verzettelt“?

Da sitzt dann diese Frau vor meinem geistigen Auge
Wühlt sich mit den Händen durch die Haare. Oder hat Stressflecken im Gesicht. Oder sie ist so erschöpft, dass sie gar nicht mehr weiter weiß.
(Und dann sieht sie lieber fern als noch etwas nebenbei zu machen. Die Luft ist raus.)

 

Bist Du diese Frau? Wir alle sind sicherlich mal an diesem Punkt.
Mal ist okay. Mal gehört dazu. Aber zu viel und zu oft soll es nicht werden. Denn dann geht es abwärts – nicht aufwärts.

 

Und wir, Du und ich, wir wollen, dass es aufwärts geht!

 

Das Übel an der Wurzel packen

 

Wirklich etwas tun gegen ein Problem kannst Du, wenn Du dieses Problem benennst und erkennst wo sein Ursprung liegt.

 

Also: was ist das denn eigentlich mit dem Verzetteln? Was ist denn die Ursache des ganzen Stresses?

 

Denn nur, wenn wir die Ursachen angehen kommen wir dauerhaft zu einer Lösung und Verbesserung der Situation. Klar, oder?

 

Beispiel: Reichweite erhöhen

 

Schauen wir uns einmal ein konkretes Beispiel an. Bei Kundinnen und speziell in Gesprächen mit Bloggerinnen erkenne ich eine gewisse Hektik:

 

Präsent sein. Reichweite erhöhen. Kundinnen gewinnen.

 

Was soll ich tun?

 

  • Blog, Podcast, Videos, Audios…
  • Werbung und Netzwerken auf Facebook, XING, Pinterest…
  • Heute ein digitales Produkt, morgen ein Buch…
Wir haben heute eine unendlich große Flut an Möglichkeiten. Das ist toll und ein Segen.

 

Gleichzeitig besteht darin aber eine große Gefahr. Die Gefahr der Überforderung.

 

Unsere Erwartungen steigen. Die perfekte Mutter, die perfekte Geschäftsfrau, der Erfolg kommt sofort und im Handumdrehen.

 

Verzicht bedeutet Verlust

 

Unsere Aktionen explodieren. Keine Möglichkeit auslassen. Alles machen und mitnehmen. Ein Verzicht bedeutet einen gefühlten Verlust.

 

Unabhängig davon, ob der Verlust sich auch einstellt…

 

Also tanze ich auf vielen Hochzeiten. Mache überall mit. Bin überall dabei.

 

Stopp, halt, langsam!


Du verzettelst Dich. Ja, richtig. Du bist auf dem besten Weg dahin oder hast Dich bereits verzettelt.

 

Leider geht es vielen von uns so. Wer ist schon davor gefeit? Ich auch nicht. Ganz ehrlich!

 

Ich kenne das. Die Überforderung, die aus diesem Stress durchs Verzetteln kommt.

 

Soll ich überhaupt weitermachen? Lohnt sich der ganze Stress? Zahlt sich das aus? Mir ist das zu viel, es ist mir über den Kopf gewachsen!

 

Die Ursache des Verzettelns

 

Und darin liegt die Ursache des Verzettelns:

 

Du weißt bestenfalls ungefähr was Du willst. Häufig genug ist es so, dass viele noch nicht mal wissen was sie wollen…

 

Und wenn Du nicht (oder nur vage) weißt was Du willst, dann kannst Du Dir keinen Weg und keine Strategie zu Deinem Ziel überlegen. Du verzettelst Dich
bevor Du überhaupt richtig begonnen hast…

 

Jetzt kennst Du die Ursache. Und wie kommst Du raus aus diesem Hamsterrad?

 

In 3 Schritten raus aus dem Stress

 

1) Definiere doch mal das eine Ziel, das Du in nächster Zeit angehen und erreichen willst. Und zwar ganz konkret. Was willst Du erreichen?

 

2) Als nächstes betrachtest Du Deine Ausgangslage. Wo stehst Du aktuell?

 

3) Jetzt kennst Du Deinen Standort und Dein Ziel. Und nun musst Du ganz konkret überlegen, wie Du den Weg gestaltest. Den Weg vom Standort zum Ziel.

 

Im oben genannten Beispiel ist das Ziel einer Kundin mit ihrem Blog die Anzahl ihrer Newsletter Abonnenten zu erhöhen. Wenn sie nun meine drei Schritte befolgt ergibt sich vielleicht das folgende Bild:

 

1) Bis Ende des Jahres 200 Newsletter Abonnenten gewinnen.

 

2) Stand aktuell: 80 Abonnenten.

 

3) Welche Möglichkeiten habe ich, um neue Abonnenten zu gewinnen?

 

Und hier, mit dem 3. Punkt, beginnt der eigentliche Spaß. Denn statt jetzt wieder alle Möglichkeiten des Sichtbar-werdens aufzuzählen und kopflos loszustürmen,
beginnst Du hier zu analysieren.

 

Analyse – Stell Dir die richtigen Fragen

 

Woher kommen denn Deine bisherigen Leser? Melden sich Leser zu Deinem Newsletter an? Oder schauen sie nur einmal vorbei und sind dann wieder weg?

 

Anhand dieser Fragen – und vor allem der Antworten – erkennst Du bereits:
  • ob genügend Leser auf Deine Seite kommen,
  • ob genügend Leser zu Abonnenten werden,
  • ob Deine Angebote so interessant sind, dass Leser Dir ihre Email-Adresse „schenken“

 

Du gehst also tiefer auf Ursachenforschung. Und leitest daraus direkt die Lösung ab, die für Dich zum Fahrplan führt. Zum Fahrplan von Deiner Ausgangssituation
hin zu Deinem Ziel.

 

Gegen den Teufelskreis

 

Wir können also diesen Kreislauf des Verzettelns stoppen. Oder von vornherein mit der Arbeit so beginnen, dass wir nicht in diesen Kreislauf kommen:

 

1) Ziel
2) Ausgangslage
3) Der Weg von der Ausgangslage zum Ziel

 

Was wir benötigen sind die Ausgangslage und ein klares Ziel einerseits. Und eine Analyse und das Aufzeigen eines Weges andererseits. Wenn Du Dir den Weg
aufgezeigt hast und Dein Fahrplan steht, kannst Du Schritt für Schritt in Ruhe gehen und testen.

 

Funktioniert ein Schritt nicht wie geplant? Kommt der gewünschte Erfolg nicht? Dann geh einen Schritt zurück und probiere die nächste Idee aus. Aber in Ruhe und mit Bedacht.

 

Das Tolle: wenn Du die Grundlagen gelegt hast und merkst Du gerätst in die Verzettel-Falle, dann kommst Du wieder auf diese Grundlagen zurück. Mit Geduld
und Beharrlichkeit fällt alles an die richtige Stelle!

 

Die Idee klingt gut, aber bei der Umsetzung ist etwas Unterstützung fällig?
Gerne. Hol Dir kostenlos meine Anleitung, den „Roten Faden“, gegen das Verzetteln.

 

Andrea GieslerAndrea Giesler ist StrukturStrategin und Coach. Sie hilft ihren Kundinnen dabei, Ordnung in das Chaos zu bringen. Weg vom ewigen planen und verzetteln.
Hin zu greifbaren Erfolgen, umgesetzten Projekten und konkreten Ergebnissen! Informationen erhältst Du unter www.AndreaGiesler.de

 

 

14 Comments
  • Bei einem Video kommt zum Bild der Zeitfaktor hinzu. Du brauchst eine gewisse Zeit, um es anzusehen.

    Juli 1, 2015
    • Katharina Boersch

      Liebe Herfriede!
      Das hängt ganz von deinem Ziel ab,
      möchtest du nur kurze Info geben,
      dem Interessenten ein neues Angebot zeigen,
      eine kurze Anleitung und Tipps geben etc.
      Herzliche Grüße
      Katharina

      Juli 1, 2015
    • Liebe Herfriede, jede Aufgabe hat ihre Zeit – ein Video aufnehmen oder ansehen; einen Podcast aufnehmen oder anhören; einen Blog mit Inhalten füllen; Soziale Medien „füttern“ – alles kostet Zeit, nichts ist umsonst zu haben. Genau deswegen ist es entscheidend, das Ziel und die Strategie festzulegen. Denn ohne Strategie machen wir alles und nichts. Mit Strategie und dem Ziel im Blick können wir eine gute Entscheidung treffen: dieses Video schau ich mir an; diesen Podcast lasse ich links liegen; ein Blog lohnt sich für mich; Twitter wird mein Schwerpunkt für die sozialen Netzwerke (zum Beispiel). Wichtig ist, den Blick für das Wesentliche zu schärfen. Viel Erfolg, Andrea

      Juli 1, 2015
  • Schritt für Schritt ist auch meine Einstellung hierzu. Allerdings lasse ich mich auch all zu oft gerne von der Vielfältigkeit verleiten. Deine Schritte und Analyse werde ich mir zu Herzen nehmen. DANKE und liebe Grüsse Alexandra

    Juli 1, 2015
    • Katharina Boersch

      Liebe Alexandra!
      Genau step-by-step dann kommt der Flow 😉
      Viel Erfolg,
      herzliche Grüße
      Katharina

      Juli 1, 2015
    • Liebe Alexandra,
      mit der Vielfältigkeit und den Ablenkungen ist das so eine Sache. Das kenne ich selber auch zu gut. Dagegen hilft ganz einfach: ein Ziel setzen und fokussieren! Und keine Panik – wenn Du die Vielseitigkeit weiter ausleben willst setzt Du Dir einfach ein neues Ziel. Aber: ein Ziel nach dem anderen. Sonst erreichst Du Deine Ziele nicht und verzettelst Dich doch.
      Liebe Grüße, Andrea

      Juli 2, 2015
  • Liebe Andrea, liebe Katharina,

    oh ich kenn das nur zu genau. Es gibt tausend verschiedene Dinge, die mich alle interessieren, die ich alle machen will, mit denen ich meinen Leserinnen weiterhelfen könnte. Doch das geht einfach nicht. Ich hatte eine wirklich sehr lange to-do-Liste und hab schön fein säuberlich alles abgearbeitet. Habe mir zwar auch Freizeit gegönnt aber trotzdem habe ich jetzt kapituliert. Es geht einfach nicht so weiter!!!!

    Ich war auf dem besten Weg mich zu verzetteln und hatte das Gefühl, dass Garnichts mehr geht, dass ich vor einem riesigen Berg stehe und es einfach nicht schaffe!!!

    Also war jetzt erst mal ordentlich Aufräumen und Ausmisten angesagt. Und ich muss sagen, ich habe mir einen neuen Roten Faden (danke nochmal an Andrea 🙂 )
    zugelegt. Jetzt geht die Arbeit auch wieder voran.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    Juli 2, 2015
    • Katharina Boersch

      Liebe Barbara! Toll, Ausmisten wirkt wahre Wunder 😉 Herzlichen Dank für deinen offenen Bericht, Katharina

      Juli 2, 2015
    • Liebe Barbara,
      mit dem Ausmisten und Aufräumen sprichst Du einen weiteren, sehr wichtigen Punkt an. Klarheit und weniger Balast befreit!
      Es freut mich, dass ich Dir auf diesem Weg helfen konnte und kann.
      Liebe Grüße, Andrea

      Juli 2, 2015
  • Stephanie

    Liebe Katharina,

    wieder so ein Blog mit einem aha-Effekt. Den Schritt zurück, bevor ich mir die nächste Möglichkeit ausprobiere, den sollte ich doch einmal einbauen. Denn ich habe festgestellt, wenn ich vom Ist-Punkt aus versuche, den Blickwinkel zu ändern, funktioniert das nicht immer.
    Danke für deine tolle Arbeit.

    Liebe Grüße

    Stephanie

    Juli 2, 2015
    • Katharina Boersch

      Liebe Stephanie! Den „Aha“-Effekt kenne ich nur zu gut! Vielen Dank für deine wertschätzenden Worte, freut mich sehr, herzliche Grüße Katharina

      Juli 2, 2015
    • Liebe Stephanie,
      eine gute Erkenntnis! Bei vielen Menschen wird das mit dem Schritt zurück & dem Überblick gar nicht verinnerlicht… Da bist Du weiter!
      Liebe Grüße, Andrea

      Juli 2, 2015
  • Nur ein kurzer Hinweis: Der Link am Ende des Artikels funktioniert nicht, er verweist zu http://www.katharinastefanic.com/blog/www.AndreaGiesler.de statt direkt zu http://www.AndreaGiesler.de

    Juli 2, 2015
    • Katharina Boersch

      Lieber Anton, Vielen Dank für deinen Hinweis 😉 Der Link ist korrigiert! Herzliche Grüße Katharina

      Juli 2, 2015

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